Verifizierungen auf Paidmailer – Gründe, Meinungen und mehr

Verifizierungen sind ein Thema, bei dem die Meinungen stark auseinander gehen – was spricht dafür, was dagegen?

Bereits einige Paidmailer verlangen eine Verifizierung, ehe man sich sein Guthaben auszahlen lassen kann. In der letzten Zeit haben immer mehr Betreiber den Schritt zu einer Verifizierung gewagt und immer wieder ist es das Selbe. Viele User finden diesen Schritt gut, während es noch immer einige User gibt, die strikt gegen eine Verifizierung sind. Aus diesem Grund möchte ich in diesem Beitrag auf genau dieses Thema eingehen.

Was ist eine Verifizierung?
Eine Verifizierung ist ein Prozess – welchen man als User durchführen muss – um dem Seitenbetreiber nachzuweisen, dass man die Person ist, die man vorgibt zu sein. Dieser Nachweis ist meist per Ausweis oder einem aktuellen Rechnungsdokument etc. möglich und erlaubt einem sein verdientes Geld auszahlen zu lassen. Diesen Schritt erwägen immer mehr Paidmail-Betreiber als Sicherheitsmaßnahme gegen Doppel,- & Fakeaccounts, sowie Klickbetrüger im allgemeinen.

Verifizierungen sind in meinen Augen ganz klar eine Pflicht – denn seitdem ich zusammen mit Sandro selbst zwei Paidmail-Dienste leite, durfte ich neben der Sichtweise als User auch die Sichtweise als Admin kennenlernen. Neben vielen, ehrlichen Usern – die sich einfach ein paar Euro dazu verdienen wollen – gibt es leider auch zahlreiche Betrüger. Hierbei spreche ich sowohl von Doppel,- & Fakeaccounts, als auch von Klickbetrüger – welche z.B. Programme laufen lassen. Während man durch eine Verifizierung ersteres gut erkennen kann, entlarvt eine Verifizierung nicht unbedingt Klickbetrüger. Allerdings ist es interessant zu sehen, wie viele dauerhaft aktive User (teils mit hohem Guthaben) bei der Einführung einer Verifizierung plötzlich völlig inaktiv werden oder sich direkt kündigen. Dabei spreche ich nicht einmal zwingend von User, die aus verschiedenen Gründen lautstark gegen eine Verifizierung sind – sondern von denjenigen, die ohne ein Wort im Hintergrund verschwinden.

Beispiele für eine Verifizierungs-Pflicht
Bei nahezu allen Paidmailer sind Doppelaccounts verboten – sprich jeder Mensch darf lediglich einen Account besitzen. Jedoch gibt es genügend User, die sich nicht daran halten – denn so ein Doppelaccount hat doch seine Vorteile, wenn der Admin dies nicht kontrolliert. Das profitable Geschäft fängt schon bei der Registrierung an – nutzt man selbst mehrere Accounts, meldet man sich bequem über den eigenen Reflink an. Der neue Account erhält meist einen Anmeldebonus, der erste Account meist einen Refbonus – eine Prämie, die man zum Dank erhält, da man den Paidmailer ja offenbar anderen Leuten weiterempfohlen hat. Neben den Bonis, die man sich ungerechtfertigterweise abgreift, gibt es dann noch die dauerhafte, prozenduale Refvergütung. Im Idealfall hat man sich dann noch Zugriff zu einem Klicktool verschafft, welches Paidmails, Banner und sonstige Einnahmequellen ganz von alleine klickt – super, doppelt und dreifach verdient – sowie massig Refvergütung abkassiert, denn die Accounts sind ja stets aktiv.
Als wäre dies nicht Betrug genug, kann man mit mehreren Accounts (und eventuellem Klickprogramm) auch super in den Rallys ganz oben mitmischen – mehrfach – und sich somit weiteres Geld aneignen. Da man bei der Registrierung natürlich nicht mehrfach die gleichen Daten benutzt – und wahrscheinlich auch daran denkt, nicht alle Accounts über eine IP-Adresse zu managen – hat der Admin nur bedingt die Möglichkeit dagegen vorzugehen, denn “im Zweifel für den Angeklagten”.

Sicherlich hat man als Admin gewisse Faktoren mit denen man Doppelaccounts, oder auch Klickbetrüger ausfindig machen kann – diese Möglichkeiten sind jedoch meist sehr begrenzt. Gründe für eine Verifizierung könnten noch so einige genannt werden, allerdings sollte das Beispiel bereits erkenntlich machen, dass eine Verifizierung sowohl für den Betreiber des Paidmailers, als auch für jeden einzelnen, ehrlichen User eine sinnvolle Sicherheitsmaßnahme darstellt.

Wie zu Anfang erwähnt, gibt es auch User, welche gegen eine Verifizierung sind – während viele einfach nur zum Ausdruck bringen, dass sie Verifizierungen nicht wollen, gibt es auch User, welche ihre Meinung begründen. Auf einige Gründe und Unklarheiten bei der Verifizierung möchte ich nun eingehen.

Ist eine Verifizierung überhaupt erlaubt?
Einige User lehnen eine Verifizierung strikt ab, da man laut deren Aussage den Ausweis etc. gar nicht kopieren darf. Dies ist allerdings falsch, da es unter bestimmten Voraussetzung schon lange erlaubt ist – das Gesetz wurde dahingehend sogar gelockert. Einen informativen und einfach zu verstehenden Beitrag dazu findest du hier.


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Ich habe Sorgen um meine Daten – was kann ich tun?
Dass der ein oder andere User die Sorge hat, dass der Admin eventuell selbst ohne Wissen des Ausweis-Eigentümers auf welche Weise auch immer die Kopie des Ausweises weiter benutzt ist verständlich. Allerdings dient eine Verifizierung i.d.R. nur um festzustellen, dass deine Eingaben bei der Registrierung wahrheitsgemäß eingetragen wurden. Um sich als User zu schützen, können z.B. einige Stellen geschwärzt werden – hier ein Beispiel.

  • Ausweis ohne Schwärzung

Hinweis: Komplett geschwärzte Positionen stellen wichtige Merkmale dar, die aufjedenfall geschwärzt werden sollten. Die Positionen mit halb-transparenter Schwärzung stellen Merkmale dar, welche für eine Verifizierung lediglich nicht notwendig sind und daher auch geschwärzt werden können.

Was geschieht mit meiner Kopie?
In der Regel lädst du deine Kopie auf der entsprechenden Seite hoch, sodass der Betreiber die Daten mit den im Account eingegeben vergleichen kann. Nachdem der Abgleich vorgenommen wurde, wird deine Verifizierung akzeptiert oder abgelehnt und in diesem Augenblick auch die Kopie gelöscht.

Wie sicher ist es eine Kopie hochzuladen?
Grundsätzlich sollte für jeden Seitenbetreiber die Sicherheit oberste Priorität haben – idealerweise läuft die Seite über https – dies erhöht noch einmal den Schutz. Die meisten Paidmailer laufen zwar noch über http, da es seitens des Scripts zu Problemen kommt, sobald man auf https umsteigen möchte – aber spätestens mit den Schwärzungstipps, ist das Sicherheitsrisiko minimal. Eine 100%ige Sicherheit gibt es im Internet niemals – dennoch sind die Sorgen bei einer Verifizierung als sehr gering einzuschätzen.

Am Ende ist es natürlich jedem selbst überlassen, ob man einer Verifizierung zustimmt oder nicht. Insgesamt ist dieses Verfahren jedoch ziemlich sicher und bringt in erster Linie massig Vorteile. Als Betreiber können viele Betrüger entlarvt werden, welche einen Admin schnell mal hunderte von Euros extra kosten und am Ende womöglich fehlen, um die eigenen Mitglieder auszahlen zu können. Nun ist die Frage welches Konzept besser ist – ein Paidmailer mit jämmerlichen Vergütungen (um zu versuchen die Betrüger mit zu finanzieren) und dem hoffen, dass eine angeforderte Auszahlung auch wirklich gezahlt werden kann, dafür allerdings ohne Verifizierung – oder doch lieber ein Paidmailer mit stabilen Vergütungen und der Sicherheit, dass der Paidmailer nicht schon bei der nächsten Auszahlung in die Pleite rutscht, dafür eben mit Verifizierung.


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Marco Jahnke (360rulez)

Marco Jahnke (360rulez)

Seit 2009 beschäftige ich mich mit Thema "Geld verdienen im Internet" und habe mitlerweile jahrelang Erfahrungen in der Paid4-Szene gemacht. Mein Spezialgebiet sind nach wie vor Paidmail-Dienste. Auf meiner Seite 360-Projects.de präsentiere ich dir Auszahlungsbelege, liste meine besten Paid4-Seiten auf und biete dir noch vieles mehr!
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Marui2002

Kann mich Schlernhexe nur anschließen. Im Übrigen besteht gegen jeden Paidmailbetreiber ein Auskunftsanspruch nach § 34 BDSG über die gespeicherten Daten. Wird die Auskunft nicht erteilt, kann sich der User an die zuständige Datenschutz-Aufsichtsbehörde wenden, die ggf. gegen den Betreiber ein Bußgeld verhängt. Vielleicht sollte jeder User von seinem Auskunftsanspruch regelmäßig Gebrauch machen, um die offensichtlich krankhafte Verifizierungswut einiger Betreiber deutlich zu deckeln.

Schlernhexe

Grundsätzlich bin ich auch für eine Verifizierung. NUR ich bin absolut dagegen einen Personalausweis zu nehmen. Auch wenn ich schwärzen könnte. Also kurz gesagt, wenn ein Betreiber eine Rechnung akzeptiert, dann ist es ok. Wenn nicht, so sehe ich mich dann gezwungen so einen Dienst zu verlassen.
Ich habe ganz persönliche Gründe, warum ich gegen einen Personalausweis bin. Einmal geschädigt, dann wird man mehr als vorsichtig!

Maddinz

Ich habe mich bereits auch schon verifiziert, es hat nicht weh getan und ging problemlos. Meinen Personalausweis hatte ich für eine andere Gelegenheit schon eingescannt, so gings ruck-zuck über die Bühne. Außerdem habe ich auch bei seriösen Anbietern (wie z.B. hier – Euro4Mails und Powermails)) überhaupt keine Angst, dass damit Schmu getrieben werden könnte. Anbieter und Kunde sind damit auf der sicheren Seite, warum also nicht verifizieren?

doris souschill

auch ich habe kein problem mit der verifizierung, das einzige bei money4earn ist es etwas kompliziert
aber ansonsten finde ich schon super dass man auch auf unsere sicherheit bedacht ist

Cornucoernchen

Ich hab absolut kein Problem damit mich zu verifizieren . Hab nix zu verbergen und bin bereits überall verifiziert wo es in den Regeln steht

Brigitte Schmitt

Hallo, Marco, sehr guter Bericht mit der Verfifizierung und ich finde es gut, dass man es macht. Ich habe es ja schon getan bei beiden Mailer bei Euch, habe damit kein Problem. Liebe Grüsse

Jägermeister

Sollten Alle Mailer machen, es wird höchste Zeit. Userguthaben wird sicherer
LG Jägermeister